Mai 15

Climate Change – „The Green Week“ starts on Monday (17.05.2021)

Schüler*innen der Klasse 9.1 sowie die Schülerinnen Noor O., Lotta S., Ronja W. und Lena K. nehmen an der Erasmus-Veranstaltung „Climate Change“ teil.

Weitere Teilnehmer sind Schüler*innen aus Ungarn, der Türkei und Frankreich.

Vielen Dank an Madame B. Schiosser (Lycée de la Plaine de l’Ain) für die Organisation und Frau A. Goedecke sowie Herrn M. Drewes, die bei der Übersetzung der Texte geholfen haben. K. Bunsas

Zwei Auszüge aus unseren Beiträgen:

Was können wir gegen den Klimawandel tun?

Wir haben unter uns folgende Themen aufgeteilt:

  • Essen regional kaufen
  • Plastik vermeiden
  • Auf tierische Produkte verzichten
  • Transport und Fortbewegungsmittel

Wie können wir Plastik im Alltag vermeiden (Anna):

Jährlich kommen bis zu 135.000 Meerestiere und Meeresvögel durch Plastik ums Leben. Zum Beispiel indem die kleinste Plastikpartikel verschlucken, sich in Fischernetzen verfangen oder indem sie an Plastik ersticken. Außer den Tieren leiden auch die Menschen und die Natur an unserem Plastikkonsum. Denn das Plastik landet nicht nur in den Meeren, sondern liegt auch auf riesengroßen Mülldeponien, denn es wird lange nicht alles an Plastik recycelt. Im Jahr 2017 wurden gerade mal 47% des Plastiks recycelt, dass passiert aus verschiedenen Gründen. Und damit wären wir schon beim ersten wichtigen Punkt, mit dem wir Plastik vermeiden können. Ein großer Teil des nicht recycelten Plastiks kann nicht recycelt werden, weil der Müll nicht richtig getrennt wurde, wodurch er verbrannt werden muss. Durch das Verbrennen werden giftige Stoffe und CO2 freigesetzt. Das schadet nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur. Um das zu vermeiden, sollte man:

  • Den Deckel von dem Joghurtbecher abtrennen -> Durch das Metall, aus das der Deckel besteht wird der ganze Joghurtbecher verbrannt. Bei einer richtigen Trennung kann der Joghurtbecher selbst recycelt werden und nur der Deckel wird verbrannt.
  • Folien von Duschgelen entfernen -> Auch dadurch wird die Recyclingfähigkeit erhöht.

Außerdem gibt es viele weitere Methoden, um Plastik zu vermeiden:

Plastik zu vermeiden hat viele Vorteile und oftmals ist es gar nicht so schwer, weniger Plastik zu verwenden. Deshalb hier ein paar Vorschläge:

  • Beim Einkaufen das Obst anstatt in Plastiktüten in selbst mitgebrachte Stofftüten verstauen.
  • Unverpackt einkaufen -> Obst und Gemüse nicht eingeschweißt, sondern unverpackt kaufen.
  • Unverpackt Läden nutzen, die Lebensmittel ohne Verpackung anbieten.
  • Obst und Gemüse nicht in der Folie kaufen, sondern lose in Tüten verstauen.
  • Wasser in Flaschen oder aus dem Wasserhahn, anstatt in der Plastikflasche kaufen.
  • Große Nachfüllpacks kaufen, anstatt ganz oft den kleinen Seifenspender.
  • Den „Coffee to go“ nicht aus Einwegbechern trinken, sondern wiederverwendbare Thermoskannen benutzen.
  • Bei dem Kauf von Plastik auf die Art des Plastiks achten.

Welches Plastik ist „gutes Plastik“?:

Auf Plastikverpackungen muss immer angegeben werden, aus welchem Plastik die Verpackung besteht. Auf den Verpackungen findet man dann sogenannte Recyclingcodes, die die Art des Plastiks angeben. Grundsätzlich sind sie in 7 verschiedene Plastikarten unterteilt. Dabei sollte man vor allem darauf achten, dass man möglichst keine Verpackungen aus 03PVC und 07 BPA/PC kauft. In PVC sind Weichmacher enthalten, welche extrem gesundheitsgefährdend sein können. Diese Weichmacher können unteranderen Unfruchtbarkeit und Krebs verursachen.

Die in BPA und PC enthaltene Epoxidharze können schon bei kleinen Mengen Schäden im Körper verursachen und Krankheiten auslösen. Diese Stoffe sind vor allem als Innenbeschichtung in Konservendosen enthalten.

Wer also Plastikverpackungen kauft, sollte aufpassen, keine gesundheitsschädigenden Plastiken zu kaufen und seinem Körper damit etwas Gutes zu tun.

Richtige Mülltrennung:

Wie trenne ich den Müll richtig, damit er auch recycelt werden kann?

Gelbe Tonne: In die Gelbe Tonne gehören Verpackungen aus Metall, Kunststoff, Verbundstoff und auch beschichtete Verpackungen. Die Verpackungen müssen ausgeleert sein und sollten keine größere Essensrückstände beinhalten.

  • Aluminium – Deckel von Plastikverpackungen trennen
  • Der Müll wird zunächst nach Metall und nicht Metall getrennt. Eine Maschine zieht mit einem Magneten die magnetischen Stoffe heraus. Diese Metalle können kommen anschließend in die Verbrennung und werden nicht wiederverwendet. Wenn dann an diesem metallischen Deckel noch ein Becker aus Plastik hängt, dann wird dieser ebenfalls nicht recycelt, obwohl er normalerweise recycelt werden könnte.
  • In die Gelbe Tonne gehört kein Papier!
  • Auch das Papier könnte in der richtigen Tonne recycelt werden, in der gelben Tonne jedoch nicht.

Blaue Tonne: In die Blaue Tonne gehören zum Beispiel Bücher, Eierkartons, Geschenkkartons, Papier, Pappe, Karton, Schulmaterial aus Papier, Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton, Zeitungen.

  • In die Blaue Tonne gehören keine beschichteten Kartons!
  • Beschichtete Kartons gehören in die Gelbe Tonne, da sie eine Beschichtung haben, die in der Blauen Tonne nicht recycelt werden kann.

Schwarze Tonne: In die Schwarze Tonne gehört der sogenannte Rest- bzw. Hausmüll. Dazu gehören alle Abfälle, die nicht wiederverwertet oder recycelt werden können und auch in keine andere Tonne gehören.

  • Wichtig ist auch, dass dazu keine Elektrogeräte, Batterien, Bauschutt, Schadstoffe oder andere Abfälle mit gefährlichen Inhaltsstoffen gehören.

Unesco Heritage

Wadden Sea, Lawer Sxony, Germany

By Lotta, Noor, Ronja, Lena

Mai 15

EU-Projektwoche (-monate) am Gymnasium Osterholz-Scharmbeck

Wir planen verschiedenen Veranstaltungen in diesem Rahmen:

Donnerstag, den 20.05.2021

Abschlussveranstaltung, virtuell

“Raw MatTERS Ambassadors at Schools”

Education for Climate Coalition is a flagship initiative of the European Education Area, which aims to mobilise the education and training community to work towards achieving a climate neutral and sustainable European Union.

Donnerstag, 20.05.2021 Erasmus-Projekt: „Small Green Steps“ Klasse 9.1 und andere:

Montag, 14.06.2021

Auf Polarexpedition mit Frau Janin Schaffer (Jahrgang 6)

Montag, 14.06.2021, Europaparlamentarier zu Gast

Politikgespräch mit Herrn David McAllister

Der frühere Ministerpräsident und aktuelle Abgeordnete des Europa-Parlaments, David McAllister, sprach in der Podiumsdiskussion im Forum des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck über die Europäische Union.   (Christa Neckermann 15.03.2019)
(Maximilian von Lachner)

Freitag, 18.06.2021, Europaparlamentarier zu Gast

Politikgespräch mit Herrn Tiemo Wölken

Gez. Karin Bunsas (Schulleiterin)

Apr 30

Wahl der 2. Fremdsprache – Informationen

Das Gymnasium lädt alle Eltern und Erziehungsberechtigte der Schüler*innen des 5. Jahrgangs zu einem virtuellen Elternabend ein. Es geht insbesondere um die Wahl der 2. Fremdsprache.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Elternabend:

Mrz 20

The Big Challenge (Jahrgänge 5 – 9)

Alle Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 5 – 9 können vom 19. April bis 7. Mai 2021 von zu Hause aus am Online-Wettbewerb „The Big Challenge at home“ teilnehmen. Die Teilnahme kostet 4,00€. Mehr Informationen zu möglichen Preisen und zur Vorbereitung auf den Wettbewerb gibt es auf der Website: https://www.thebigchallenge.com/de/student/

Für den Online-Wettbewerb von zu Hause gibt es ein eigenes Ranking und einen eigenen Test. Für die Teilnahme wird ein Computer, ein Laptop, Tablet oder Smartphone sowie eine Internetverbindung und die Möglichkeit, Audio-Fragen auf dem Gerät zu hören, benötigt. Es gibt aber auch die Möglichkeit ein Gerät in der Schule nutzen, z.B. in der Mediothek.


Anmeldeschluss ist der 26.03.21 bei eurem Englischlehrer bzw. eurer Englischlehrerin. Bitte gebt dort auch die Teilnahmegebühr (4,00€) ab.

Frau Kuhn

Mrz 14

eTwinning – Blue School

12 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6.2/6.3 und nehmen seit Januar 2021 am Projekt „Blue School“ teil.

Was ist eTwinning?

Das EU-Programm eTwinning verbindet Schulen in Europa. Das ‚e‘ steht für ‚elektronisch‘ und ‚Twinning‘ für ‚Partnerschaft‘. Alle Schulformen und Jahrgangsstufen können sich an diesem Projekt beteiligen. Das wesentliche Konzept von eTwinning ist, dass eine Schule mit mindestens einer anderen irgendwo in Europa zusammenarbeitet. Die Schulen kommunizieren, indem sie das Internet nutzen, um sich gegenseitig auszutauschen und voneinander zu lernen.

Das Projekt „Blue School“

12 Schülerinnen und Schüler der Klassen 06.2 und 06.3 nehmen seit Januar 2021 an einem eTwinning -Projekt teil, das sich mit der Bedeutung von verschiedenen Ozeanen und der Nordsee beschäftigt. „Blue School“ ist Teil des europäischen Projektes „The Blue Manifesto-A Roadmap to a Healthy Ocean in 2030“. Genau genommen geht es um die verschiedenen Tier- und Pflanzenwelten, die Bedeutung der Gewässer für unser Klima sowie die Müllproblematik. Maria S., Maja M., Neele P., Maria C., Viktoria B., Bjarke P., Lasse S., Paul B., Tian R., Mila B., Merle S. und Cara D.M. haben sich für verschiedene Themenbereiche entschieden und erarbeiten dazu Materialien, die im Twinspace veröffentlicht werden. Um z.B. genaue Informationen über das Ausmaß der Verschmutzung durch Plastikmüll in der Nordsee zu erfahren, sind wir am 19.03.2021 mit Frau Dr. Schöneich-Argent zu einem virtuellen Interview verabredet.

(https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/av/video-schwimmender-muell—was-tun-gegen-plastik-in-der-nordsee-100.html)

An unserem Projekt sind Schulen aus Portugal, Polen und Rumänien beteiligt. Nun wird auch klar, dass die Projektsprache Englisch ist.

Da genauso wie in Deutschland die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen im Moment im Distanzlernen sind, ist die gemeinsame Kommunikation eine zusätzliche Herausforderung. Ein gemeinsames virtuelles Treffen wird im April oder Mai stattfinden.

Karin Bunsas

Auszug: Tiere im Wattenmeer (von Maja)

Man kann den Austernfischer schnell erkennen, denn sein roter Schnabel, die roten Beine, die roten Augen, das schwarz-weiße Gefieder und einer Größe von 45 cm fällt schnell auf. Er wird wegen des roten Schnabels und den Beinen auch als Halligstorch bezeichnet.

Auszug: Müllwirbel im Meer ( Lasse S. und Bjarke P.)

Korallenbleiche im Great Barrier Reef, 2017                      Gesunde Korallen
(mit Genehmigung: Ocean Agency, Rhode Island, USA)

Hier finden Sie weitere Informationen zu der portugiesischen Schule:

K. Bunsas

Dez 16

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Gymnasium OHZ

Am 15.12.20 fand der alljährliche Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen am Gymnasium Osterholz-Scharmbeck statt. Über viele Etappen auf Schul-, Kreis- und Landesebene hatten die Schülerinnen und Schüler die Endausscheidung im Blick, welche am 21. Juni 2021 stattfindet und im rbb und auf KiKa übertragen wird.

Die sechs besten Schülerinnen und Schüler aus den Klassenentscheiden lasen um den Sieg: Lina Ehlers (6.1), Luis Brennecke (6.1), Theodor Frank (6.2), Maria Stiller (6.2), Maria Czieluch (6.3) und Merle Stölting (6.3). Die Jury, bestehend aus Herrn Schultz, Frau Odermatt und Frau Thalmann, hatten eine schwere Entscheidung zu treffen. Nach zwei Runden trug Maria Stiller (6.2), dicht gefolgt von Theodor Frank und Merle Stölting, den Sieg davon und kann sich jetzt auf Kreisebene beweisen. Maria las das Buch „Servus Opa, sagte ich leise“ von Elfie Donnelly. Die nächste Runde findet in „der Schatulle“ statt und von ebendieser haben die ersten drei Platzierten einen Gutschein erhalten. Auch die drei anderen Schülerinnen und Schüler erhielten die Klassensiegerurkunde und eine Packung Celebrations. Wir danken herzlich dem Schulverein für das Zurverfügungstellen der Preise und drücken Maria die Daumen in den nächsten Wettbewerbsphasen.

Sep 16

Preisverleihung: Ein Nachmittag voller Lyrik

Am Montag, den 14.09.2020, verwandelte sich das Forum unseres Gymnasiums zur lyrischen und musikalischen Bühne. Anlass war die Preisverleihung des diesjährigen schulinternen Lyrikwettbewerbs, an dem sich unsere Schüler*innen im letzten Schuljahr rege beteiligt hatten. Zahlreiche Gedichte zu den Themen „Mein Weg“, „Fluchtweg“ und „unterwegs“ waren eingegangen und wurden von der Jury – bestehend aus den Deutschlehrkräften Elke Hénocque, Burkart Roloff, Alexandra Seba und Ulrike Stepp – heiß diskutiert. Nun standen die Preisträger*innen fest und konnten sich am Montag ihre Preise feierlich abholen. Gestiftet wurden diese von der Buchhandlung „Die Schatulle“ und verliehen von Frau Gartmann.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch unsere Schulleiterin Karin Bunsas und einem Grußwort von Frau Gartmann, sorgte das Schulorquester mit einem Auftritt für feierliche Stimmung. Auch Hendrik Heese, Malte Cassens und Leonie Feber lockerten den Nachmittag mit unterschiedlichen Gitarrenstücken auf.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Gedichtvorträge der Preisträger*innen, welche ihre Texte mit viel Leidenschaft, Talent und sprachlicher Gewandheit vortrugen und beim Publikum für große Begeisterung sorgten.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Runde des Wettbewerbs!

Preisträger*innen 2020:

Jahrgangsstufe 5-7:
Platz 1: „Mein Leben“ von Delal Aba (6.2)
Platz 2: „Unterwegs in Paris“ von Ruben Rademacher (6.3)
Platz 3: „Mein Weg“ von Jula Böschen (5.2)

Jahrgangsstufe 8-10:
Platz 1: „Unterwegs“ von Lis Zühlke (8.4)
Platz 2: „Auf der Flucht“ von Hannah Prigge (9.2)
Platz 3: „Mein Weg“ von Julius Messerschmidt (10.1)

Oberstufe:
Platz 1: „Ein Tanz mit den Sternen“ von Mehriban Cakar (12)
Platz 2: „Nicht mehr unterwegs“ von Helin Bilan (11.1.)
Platz 3: „Unterwegs“ von Philipp Marlow Voß (12)

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen!

Auch das Osterholzer Kreisblatt berichtete:

https://www.weser-kurier.de/region/osterholzer-kreisblatt_artikel,-die-rueckkehr-zur-dichtkunst-_arid,1933839.html

Aug 30

Nachwuchspoeten*innen am Gymnasium OHZ: Preisverleihung des Lyrikwettbewerbes

Am Montag, 14. September findet um 16.00 Uhr im Musikraum 117 die feierliche Verleihung der Preise für die besten lyrischen Texte der Schüler*innen der Jahrgänge 5-7, 8-10 und der Oberstufe statt.

Der schulinterne Lyrikwettbwerb war im vergangenen Schuljahr unter dem Thema „Mein Weg, Fluchtweg, unterwegs“ in Zusammenarbeit mit der Schatuelle ausgeschrieben worden.

Die besten Texte werden vorgetragen und ausgestellt.

Wer an Musik und Poesie unserer Schüler*innen interessiert ist, kann gerne der Preisverleihung beiwohnen. Publikum ist -im Rahmen und unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften- herzlich willkommen.

Mai 22

Deutsch-französischer Austausch 2020 – Bonjour tout le monde!

Grüße aus Sorgues!

Vor zwei Wochen haben Madame Zakarian und ich kleine Berichte über unser Leben zu Zeiten von Corona geschrieben und  ausgetauscht, die auf unserer Homepage und der des Collège Denis Diderot in Sorgues/ Avignon veröffentlicht worden sind. Heute folgt ein toller Beitrag einiger französischer Schüler*innen (siehe Video als Download)!

                                                                                           C. Zakarian/ N. Pott


Eigentlich wollten 32 Schüler*innen des Collège Denis Diderot aus Sorgues bei Avignon Ende März 10 Tage bei ihren Austauschpartner*innen, die den 8. und 9. Jahrgang des  Gymnasiums besuchen, verbringen. Alles war vorbereitet, die Vorfreude war groß, doch dann musste diese Fahrt eine Woche vor der Abreise aufgrund des Coronavirus abgesagt werden. Auch der Gegenbesuch der deutschen Gruppe Anfang Juni musste storniert werden. Die Enttäuschung war und ist groß. Für viele französische und deutsche Schüler*innen wäre es zudem die zweite Teilnahme gewesen. Wir hoffen alle, dass es im kommenden Schuljahr möglich sein wird, diese Fahrt nachzuholen. Mme Zakarian und ich planen schon wieder und möchten alle beteiligten Schüler*innen dazu ermutigen, Kontakt zu ihren corres zu halten und sich auszutauschen, so wie es Mme Zakarian und ich auch tun. Wir haben beide Briefe an die deutschen bzw. französischen Schüler*innen geschrieben, die unten folgen.

Céline Bonino Zakarian (Collège Denis Diderot/ Sorgues/ Avignon), Nicola Pott (Gymnasium Osterholz-Scharmbeck)


Hallo zusammen !

Ich bin’s Frau Zakarian, die Deutschlehrerin aus Südfrankreich! Ich möchte euch davon erzählen, wie unser Alltag in der Quarantäne abläuft.

Seit dem 16. März sind die Schulen in Frankreich geschlossen. Dazu sind auch alle Geschäfte (außer den Supermärkte und Lebensmittelgeschäften), öffentliche Orte (wie Parks, Kinos, Museen, Strände) den Menschen verboten. Will man seine Wohnung verlassen, muss man eine Bescheinigung unterschreiben. Ausgehen darf man nur, um Lebensmittel zu kaufen, um zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen oder um eine Stunde Sport zu machen. Datum und Uhrzeit muss man genau angeben. Wenn diese Vorschriften nicht respektiert werden, muss man 135 € bezahlen.

Man fühlt sich in Frankreich mehr oder weniger wie im Gefängnis. Meine Familie (Mutter, Bruder, Neffen usw…) habe ich seit 2 Monaten nicht mehr besuchen dürfen.  Das ist schwer zu ertragen, aber man versucht trotzdem positiv zu bleiben. J

Als Lehrerin arbeite ich mit meinen Schülern dank dem Computer, dem Tablet oder dem Handy weiter. Apps wie quizlet, learningapps, padlet usw… sind für mich kein Geheimnis mehr.

Jede Woche bekommen meine Schüler „Hausaufgaben“ (auch nette Sachen wie zum Beispiel Videos über ihren Alltag, ihren Wohnort oder ihr Frühstück zu basteln) und seit ein paar Wochen organisiere ich auch „des classes virtuelles“ mit jeder meiner Klassen. Die meisten Schüler kommen zum Termin und es freut uns alle sehr, „uns mehr oder weniger zu sehen und miteinander  zu diskutieren“. 

Außerdem haben wir mit meinen Kollegen aus Avignon ein schönes Projekt gemacht. Jeder hat sich während der Quarantäne gefilmt, mit Bezug auf sein Unterrichtsfach und mit einer netten Nachricht für die Schüler, wie z.B. „Ich vermisse euch! Nur Mut, Kopf hoch! Bleibt positiv!“ usw… !!!). Dann haben wir alles geschnitten und den Schülern das Video geschickt! Sie haben sich alle sehr gefreut!

Privat versuche ich, eine schöne Zeit mit meiner Familie zu verbringen, außer dem  Homelearning (mein kleiner Sohn ist im Kindergarten und mein Großer in der 6. Klasse).  Wir haben bis jetzt sehr viel zusammen gebastelt, gelacht, gesungen, getanzt, gebacken und gekocht. Ich mache viele schöne Fotos von meinen Kindern, um schöne Erinnerungen an diese Quarantänezeit zu behalten. Dafür habe ich eine App heruntergeladen, „Famileo“ heißt sie. Man kann Artikel schreiben, die man mit Bildern illustriert, und eine Woche später bekommt man eine schöne Familienzeitung mit allem, was man da geschrieben hat.  Unsere erste Zeitung haben wir diese Woche bekommen und das war eine große Freude!

Um mich ein wenig nützlich zu machen, mache ich bei einem von unserer Mediathek organisierten Projekt mit. Es geht darum, älteren Leuten in den Altersheimen unserer Stadt Briefe zu schreiben, um ihnen ein bisschen Spaß zu bringen, denn niemand darf sie während der Quarantäne besuchen. Außerdem bestellen wir jede Woche eine Menge Produkte bei den Landwirten des Dorfes, die sich mit Hilfe der Stadt  organisiert haben, um den Einwohnern ihre ganze Produktion anzubieten. Es erlaubt uns, die lokale Landwirtschaft zu unterstützen und gleichzeitig leckere Sachen zu probieren, wie zum Beispiel Erdbeeren, Spargel, Mandeln, Kartoffeln, Ziegenkäse, Tomatensaft usw…

Ab dem 11. Mai sollen wir endlich mehr oder weniger „wieder leben“. Die Schulen sollen auch wieder geöffnet sein, aber ob es wirklich der Fall wird, bleibt ziemlich unsicher. Wir werden bestimmt bis dahin nicht die Bedingungen haben, um die gesundheitliche Sicherheit der Schüler und des Kollegiums zu garantieren. Mehr später …

Danke für das Lesen und bis bald in Frankreich für einige von euch! J Der Austausch lebt immer weiter!


Bonjour tout le monde!

C’est moi, Mme Pott, la prof de français d’Osterholz-Scharmbeck ! Je pense souvent à vous et à l’échange qu’on a préparé pour cette année et qu’on a dû annuler à cause de la pandémie. J’étais tellement triste parce que l’année dernière le temps qu’on a passé ensemble en Allemagne et en France était vraiment génial. De plus, ma collègue et copine Mme Zakarian et sa famille me manquent beaucoup.

Comme chez vous les écoles sont fermées depuis le 15 mars et les élèves doivent rester chez eux. Ils travaillent aussi pour l’école et nous les profs, on leur envoie les devoirs par mail. Depuis deux semaines, il y a quelques élèves qui passent le matin à l’école avec un/ une prof parce que les parents doivent travailler et ne veulent pas que leurs enfants restent seuls à la maison. Le 11 mai, les cours recommenceront pour les élèves qui passeront leur bac l’année prochaine et une semaine après, on reverra les troisièmes et les élèves de seconde, mais nous n’aurons que des ½ groupes. Il y aura beaucoup de règles pour protéger la santé de chacun, par exemple, pour ne pas se croiser dans les couloirs, pour avoir un maximum de distance entre deux personnes etc…. Les plus petits – les sixièmes, les cinquièmes et les quatrièmes  – devraient rentrer à l’école début juin.

Dans la vie quotidienne, il y a aussi beaucoup de restrictions : beaucoup de magasins ainsi que les restaurants sont fermés, les coiffeurs ne travaillent pas et pour faire les courses dans les supermarchés, dans les transports etc., il faut porter un masque. Dans tous les journaux et sur Internet, on trouve des tutos pour apprendre à coudre un masque soi-même. On a le droit de sortir, mais seulement entre co-confinés. Et il ya aussi des contrôles et des amendes si on ne respecte pas les règles. Heureusement, en Allemagne il y a peu de morts à cause de la pandémie et on trouve encore des lits libres dans les hôpitaux pour les malades qui ont besoin d’un traitement. C’est terrible ce qui se passe, mais j’ai l’impression que chez nous, on a encore de la chance.

Comment est-ce que je passe ma journée ? Le matin, je reste un peu plus longtemps au lit que d’habitude, je travaille pour l’école, je m’occupe de ma famille et j’ai enfin un peu de temps libre pour moi et pour m’occuper des choses que je n’ai jamais le temps de faire d’habitude. Je passe plus de temps sur Internet et sur Whatsapp pour rester en contact avec mes amis, mes élèves et les autres profs.

J’espère qu’on pourra se rencontrer bientôt à Osterholz ou à Sorgues. Nous pensons à vous et vive l’échange !!!!

https://www.clg-diderot.ac-aix-marseille.fr/spip/spip.php?article1562

(POT)