Jan 15

Werksführung: Airbus Defence & Space

Bremen ist einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte in Europa. Bei AIRBUS Defence & Space entstand der europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS. Deren Versorgung in über 400 km Höhe fordert die Ingenieure heraus: Wie kommen Wasser und Lebensmittel zu den Astronauten? Wie lebt, schläft und forscht man bei Schwerelosigkeit?[1] Im Columbus-Modell erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Antworten.

Die Klassen 9.2 und 9.3 warfen am 14.01.2020 zudem einen spannenden Blick in die Produktion der Ariane-Raketen, die Satelliten in ihre Umlaufbahn bringen und bekamen unter anderem eine Antwort auf die Frage: „Wie schwer ist ein Liter Milch auf dem Mond?“. Die Tour fand auf Deutsch und Französisch statt.

Wir bedanken uns herzlich bei AIRBUS für die tolle Tour und den erlebnisreichen Vormittag.

(STO)


Die Klassen 9.2 und 9.3 vor dem Airbus-Werk

[1] Quelle: https://werksfuehrung.de/de/airbus-touren/gruppenangebote/airbus-bremen/raumfahrt-tour/ – Stand: 14.01.2020

Dez 20

Weihnachtlicher Ausklang

Das Gymnasium Osterholz-Scharmbeck ließ das Jahr 2019 am letzten Schultag vor den Ferien weihnachtlich ausklingen. Auf Initiative der Schülervertretung fanden in den ersten beiden Stunden im gesamten Schulgebäude zahlreiche weihnachtliche Projekte statt.

Ob Lebkuchenhäuschen, Windlichter oder Weihnachtskarten…in vielen Räumen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu basteln und kleine Weihnachtsgeschenke anzufertigen. Im gesamten Schulgebäude roch es gut nach Waffeln und Kuchen; auch Obstspieße und Milkshakes wurden von einzelnen Klassen verkauft, um die Klassenkasse aufzubessern.

Neben traditionsreichen Aktionen wie dem Vorlesen von Weihnachtsgeschichten durch Lehrkräfte oder den Ballspielen in der Turnhalle konnten die Schülerinnen und Schüler dieses Jahr auch Karaoke singen, Gesellschaftsspiele spielen oder über Stereotype diskutieren.

Ein besonderes Highlight waren jedoch die Darbietungen im Forum. Neben tollen HipHop- und Gymnastik-Tänzen gab es u.a. weihnachtliche Instrumentallieder einer Schüler_innenband. Zwei gesangliche Aufführungen beendeten den Projekttag: Ein Chor bestehend aus drei Klassen und einer fabelhaften Solosängerin performten den Song „Stitches“ von Shawn Mendes und der gesamte 6. Jahrgang verabschiedete sich mit „Feliz Navidad“ und „Alle Jahre wieder“ (auf Latein!) in die Weihnachtsferien.

Was für ein schöner Abschluss! Vielen Dank an alle, die sich engagiert haben.

Das Gymnasium Osterholz-Scharmbeck wünscht allen Schüler_innen, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie allen Lehrkräften und Mitarbeiterinnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

(SEB)

Einige Eindrücke:

Dez 16

„Narrenmatt“ und Nervenkitzel

Beim niedersächsischen Schulschach-Mannschaftswettbewerb im Gymnasium Osterholz-Scharmbeck hat sich das Team von OHZ 2 für die Bezirksfinals in Buchholz qualifiziert.

In zumeist hochkonzentrierter Atmosphäre spielten bei den Vorrunden in den Wettkampfklassen 3 + 4 (Jahrgänge 2005 und jünger) des niedersächsischen Schulschach-Mannschaftswettbewerbs, die am Freitag, 13.12.2019, am Gymnasium Osterholz-Scharmbeck ausgetragen wurden, neben den vier Mannschaften des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck je zwei Mannschaften vom Amandus-Abendroth-Gymnasium, Cuxhaven, und vom Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Bederkesa, sowie eine Mannschaft vom Gymnasium Wesermünde in Bremerhaven.  

Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern, die nach Spielerqualität aufgestellt sind. Der beste Spieler einer Mannschaft spielt an Brett 1 gegen den besten Spieler der gegnerischen Mannschaft, der jeweils zweitbeste Spieler an Brett 2 und so weiter. Pro Runde werden also vier Partien ausgetragen und für jede gewonnene Partie bekommt die Mannschaft einen „Brettpunkt“, für jedes Remis einen halben. Für eine gewonnene Runde erhält die Mannschaft zwei Mannschaftspunkte. Geht eine Runde unentschieden aus, bekommen beide Mannschaften einen Punkt. Die Mannschaftspunkte entscheiden in erster Instanz über die Platzierung. Bei Gleichstand entscheiden in zweiter Instanz die Brettpunkte.  

Am Ende qualifizierten sich in der Wettkampfklasse 3 die Mannschaft Osterholz-Scharmbeck 2 und die Mannschaft vom Amandus-Abendroth-Gymnasium, Cuxhaven, und in der Wettkampfklasse 4 ebenfalls die Mannschaft vom Amandus-Abendroth-Gymnasium, Cuxhaven für die Bezirksfinals am 17.01.2020 am Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz in der Nordheide.  

Die Mannschaft Osterholz-Scharmbeck 2: Maximilian Stankowitz, 8.4 Matteo Liebeke, 8.2 Eric Wramling, 8.2 Kristof Lummel, 8.4

Lesen Sie hierzu auch den Artikel im Weserkurier unter: https://www.weser-kurier.de/region/osterholzer-kreisblatt_artikel,-narrenmatt-und-nervenkitzel-_arid,1883170.html

Dez 16

Vorlesewettbewerb

2020 findet der 61. Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels statt.

Auch in diesem Jahr nimmt unsere Schule an dem Wettbewerb teil.

Beim Schulentscheid am 11. Dezember 2019 traten Lale Müller, Dawens Albers (Kl. 6.1), Ella Maite Dannenbaum, David Paez (6.2), Iana Söder und Ruben Rademacher (6.3) an. Vorher mussten sie sich im Klassenentscheid gegen ihre Mitschüler*innen durchsetzen.

In der ersten Runde lasen die Teilnehmenden einen selbstgewählten Text vor. Die zweite Runde stellte die Kandidaten vor die Aufgabe, einen Fremdtext betont und flüssig vorzutragen. Die Jury, bestehend aus der Fachobfrau Frau Wolter, mit ihren Deutschkollegen Herrn Schultz und Herrn Stolle, wurde verstärkt durch Laurenz Taggruber, der den Schulwettbewerb im letzten Jahr für sich  entscheiden konnte.

Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Für den Kreisentscheid konnte sich letztlich Dawens Albers qualifizieren (Platz 1), den zweiten Platz belegte David Paez, Lale Müller den dritten.

Wir drücken Dawens die Daumen und hoffen, dass er auch den Kreisentscheid gewinnt.

(STO)

Weitere Informationen zum Wettbewerb: https://www.vorlesewettbewerb.de.

Foto von links nach rechts: Ella Maite Dannenbaum, Ruben Rademacher, David Paez, Dawens Albers, Lale Müller, Iana Söder
Dez 10

Treffen der englischen Schüler aus Felsted auf dem Weihnachtsmarkt

Bei bestem Weihnachtsmarktwetter begrüßten die diesjährigen Teilnehmer des England-Austausches am Donnerstag, den 05.12.19 die englischen Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule Felsted um 10.30 Uhr am Bremer Dom. Nach einem sehr gemütlichen Mittagessen im Paulaner’s an der Schlachte hatten die deutsch-englischen Gruppen viel Spaß bei der digitalen Stadtrallye, die Frau Kuhn und Herr Fuchs erarbeitet hatten. Dieses Mal lag der Fokus der Rallye beim Weihnachtsmarkt sowie bei ausgewählten Sehenswürdigkeiten Bremens. Die Schülerinnen und Schüler haben die versteckte Maus im Bremer Dom gesucht, gemeinsam  „Fotoaufgaben“ erledigt, den Spuckstein per GPS gesucht und Weihnachtlieder gesungen.     

Im Anschluss durften die Schüler ein wenig Freizeit genießen und nutzten die Zeit für die Geschäfte und die Stände auf dem Weihnachtsmarkt, so dass auch einige Souvenirs mit nach England genommen werden konnten. Unsere britischen Schülerinnen und Schüler sowie die Kolleginnen haben den Tag mit uns genossen, bevor Sie wieder nach Stansted zurückgeflogen sind.

Wir freuen uns alle auf das Wiedersehen im Februar, wenn wir für eine Woche nach England fliegen!

KUN/FUS, 09.12.19

Rallye in der Bremer Innenstadt
Dez 08

Recyclingaktion: Handy gegen Waffel

Im Rahmen des Werte-und-Normen-Unterrichts führte eine Projektgruppe aus der 10.1 am Donnerstag und Freitag in den Pausen eine Handysammelaktion durch. Schüler_innen, Lehrkräfte und Eltern hatten die Möglichkeit, ihre alten oder kaputten Smartphones und Handys zu entsorgen und dafür im Gegenzug als Dankeschön eine Waffel zu erhalten.

Franziska E., Aileen K., Emma S. und Paula S. hatten sich im Vorfeld mit Frau Lampe vom Abfall-Service Osterholz GmbH (ASO) in Verbindung gesetzt, welche die Aktion mit Handysammelbehältern unterstützte.

Über 60 Mobilgeräte können nun dank dieser Sammelaktion fachgerecht und umweltfreundliche recycelt werden.

(SEB)

Franziska E., Paula S., Emma S. und Aileen K. aus der 10.1
Dez 08

Der Nikolaus war da!

„Oh! Ist das für mich?“ – Am Freitag, den 6.12.2019, gab es sowohl für Schüler_innen als auch für Lehrkräfte die eine oder andere Überraschung. Mitglieder der Schülervertretung gingen während des Unterrichts und in den Pausen durch die Klassen und verteilten kleine Nikolausgeschenke, die zuvor bei ihnen hinterlegt wurden. So konnte man an diesem Freitag in viele freudige und überraschte Gesichter blicken.

Vielen Dank dafür an unsere SV und an die Personen, die an diesem Tag Anderen eine Freude gemacht haben!

(SEB)

Die vier Nikoläuse der Schülervertretung
Nov 22

Bericht Projekttag zum Thema Cyanotypie

Am 5.09.2019 fand der Projekttag zum Thema Blaudruck statt. Wir haben die Fototechnik Cyanotypie, die auch Blaudruck genannt wird, an einem Nachmittag in der Schule ausprobiert.

Als Erstes haben wir uns kurz mit dem Hintergrund des Blaudrucks auseinandergesetzt, wie es funktioniert und worauf wir achten müssen. Bei dem Verfahren wird eine spezielle Lösung genutzt um ein Blatt Papier (oder ein anderes Material) lichtempfindlich zu machen. Dann wird ein Gegenstand auf dem Papier platziert und mit UV-Strahlen wird davon ein Abdruck erzeugt. Da Licht notwendig ist für den Prozess, kann man von einem fotografischen Verfahren sprechen ( griech. photós = Licht).

Wir haben den Raum zunächst abgedunkelt, um die lichtempfindliche Lösung so gut wie möglich vor den UV-Strahlen zu schützen. Damit wir trotzdem noch etwas sehen konnten, haben wir nur ein kleines Licht im vorderen Bereich des Raumes angelassen. Wir haben dann auf dem Papier die lichtempfindliche Flüssigkeit aufgetragen. Diese war etwas grünlich und hatte einen grauen Unterton. Das nun feuchte Papier haben wir mit einem Föhn getrocknet. Dabei war es wichtig, dass das Papier richtig trocken wurde.

Um das Verfahren auszuprobieren nahmen wir zunächst Pflanzenblätter, die wir auf das trockene Papier gelegt haben. Nun sind wir mit den Blättern in der Hand auf den Schulhof in die Sonne gegangen. Wir hatten Glück, dass die Sonne an dem Tag etwas durch die Wolken schien und wir so nicht lange auf unser Ergebnis warten mussten. Nach wenigen Minuten begann das Papier sich immer gräulicher zu verfärben und nach circa zehn bis fünfzehn Minuten war der Grünstich komplett weg und das Papier hatte nun einen grauen bis blauen Farbton. Wichtig war, dass wir die Blätter während dieser Zeit nicht bewegten, da das Foto sonst nicht so präzise, sondern eher verschwommen wurde.

Mit den gräulichen Blättern sind wir wieder in den verdunkelten Raum gegangen und haben sie in einer Wanne mit Wasser ausgewaschen und anschließend noch ein paar Minuten im Wasserbad liegen gelassen. Der Teil des Papiers, der unter dem Blatt war, kam nicht mit den UV-Strahlen in Kontakt und blieb weiß. Der Rest wurde dunkelblau. Je nach dem ob wir das Papier lange genug in die Sonne gehalten haben, ob es vorher richtig trocken war oder ob wir mehr oder weniger Lösung auf das Papier aufgetragen haben, sah das Blau kräftiger oder dezenter aus. Unter anderem haben wir auch ausprobiert besonders viel, beziehungsweise wenig Lösung auf das Papier aufzutragen, um zu experimentieren was bei verschiedenen Mengenverhältnissen passiert. Außerdem haben wir mit etwas dickerem, robusteren Papier, aber auch mit relativ dünnem gearbeitet. Also hatten wir viele verschiedene Möglichkeiten den Blaudruck auszutesten.                                                                             

Nach den ersten Versuchen haben wir uns dann auch getraut mit unseren eigenen Materialien ein Foto zu entwickeln, dafür haben wir von zu Hause eigene Bänder, Bordüren oder auch ausgedruckte Vorlagen mitgebracht. Mit diesen konnten wir verschiedene Muster auf das Papier legen und somit andere Fotos herstellen. Manche haben auch Jute-Beutel, Mäppchen oder andere Täschchen mitgebracht und auf diesen ein Foto gedruckt. Irgendwann haben wir auch begonnen mit Pinseln und Schwämmen zu arbeiten, um zu probieren auch ohne Blättern, Bordüren und Druckvorlagen die Fotos zu drucken. Mit den Pinseln konnten wir Linien auf das Papier malen und mit den Schwämmchen ein verschwommenes Bild erzielen, in dem wir die Säure auf das Blatt getupft haben.                                                                                                                         

Die Ergebnisse sind unterschiedlich geworden, manche Fotos haben eher eine hellblaue Färbung andere sind dunkel blau. Ein paar Fotos sind auch nichts geworden und die Farbe verschwand direkt nach dem auswaschen wieder, da wir sie zu kurz in die Sonne gehalten haben. Die fertigen Bilder können wir nun zum Beispiel als Grußkarte verschenken oder sie einfach als Andenken behalten.

Mir hat es besonders gefallen, dass wir sehr viel Freiraum in der Gestaltung hatten und so sehr verschiedene Ergebnisse erzielen konnten. Vor Allem das Auftragen mit dem Schwamm hat mir sehr gut gefallen, da man ein ungleichmäßiges und deshalb natürlich wirkendes Ergebnis bekam.

von Anna Ria Herbst, Klasse 8.1

Vielen Dank an unsere Referendarin Frau Stolle, die dieses Projekt für uns vorbereitet und mit uns durchgeführt hat.

Karin Bunsas

Forscherclub für Kids

Weitere Informationen zur Fototechnik finden Sie hier.

Einige Eindrücke:

Nov 12

Heulen mit den Wölfen

Die Klassen 5.1 und 5.2 haben sich Ende Oktober auf dem Weg zum Wolfscenter in Dörverden gemacht. Hier konnten die Schüler*innen viel über die Biologie der Wölfe lernen. Höhepunkt für viele Schüler*innen war das gemeinsame Heulen mit den Wölfen.